Instrumente

Dies wird in der Praxis verwendet:

Schema-Coaching
Schema-Coaching ist eine integrative Coaching-Methode, die aus der Schema-Therapie, einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapie abgeleitet wurde. In diesem Coaching geht es darum verhaltenssteuernde innere Strukturen (Schemata) zu bearbeiten um eine nachhaltige Verhaltensveränderung zu bewirken. Dies wird erreicht durch eine erste Aktivierung der Schemata mit anschließender Einübung von neuen Reaktionsweisen. Diese Methode bietet sich vor allem dann an, wenn Sie Ihr Verhalten „verstehen“ allerdings trotz dieser Erkenntnis bisher keine Verhaltensveränderung erreichen konnte.

HerzIntelligenz
Die HerzIntelligenz-Methode ist eine wissenschaftlich fundierte Methode zur Bewältigung von Stress. Mittels eines computergestützten Biofeedbacks können eigene Stressoren aufgedeckt und umgewandelt werden. Im Coaching werden verschiedene Techniken eingeübt, die es ermöglichen, alltägliche Stresssituationen positiv zu bewältigen bzw. sie erst gar nicht mehr entstehen zu lassen. Dieses Selbsthilfeprogramm versetzt Sie in die Lage effiziente Entscheidungen zu treffen, sich von alten Gedankenmustern zu befreien und Gefühle eigenständig steuern zu können.

Arbeit mit inneren Anteilen
Ein Mensch stellt eine Einheit dar, agiert aber nicht einheitlich. Er setzt sich vielmehr aus Persönlichkeitsanteilen zusammen, die in bestimmten Kontexten in Erscheinung treten. Je nach ihrer Konstellation im System, kooperieren diese Anteile oder sie arbeiten gegeneinander. Dies zeigt sich beispielsweise im Gefühl der inneren Zerissenheit. Als Folge driften die Energien auseinander und um Ziele zu erreichen braucht es einen enormen Kraftaufwand. Im Coaching werden die einzelnen Teile identifiziert und zu einem funktionierenden Team geformt. Die eigenen Kräfte werden gebündelt und Ziele können leichter und schneller erreicht werden.

Arbeit mit Glaubenssätzen
Ein Ziel zu erreichen hängt nur bedingt von den eigenen Fähigkeiten ab. Eine viel wichtigere Rolle spielt unser Denken. Das entscheidet nämlich letztlich über Erfolg oder Mißerfolg. Ich kann das nicht/Ich schaff das nicht/Das hat noch nie geklappt/Das ist so schwer sind nur ein paar Beispiele für Überzeugungen, die die Wahrnehmung trüben und damit den Handlungsspielraum verkleinern. Im Coaching spüren wir diese hemmenden Glaubenssätze auf und transformieren sie soweit, dass sie dem Erfolg nicht mehr im Wege stehen.

Provokatives Coaching
Provozieren hat stets den Effekt etwas Neues und Spontanes hervorzurufen. Ziel dieser Methode im Coaching ist es, den Kunden mit den eigenen – meist festgefahrenen – Gedanken und Einsichten zu konfrontieren, so dass unmittelbare Ideen angeregt und freigesetzt werden, die zur Problemlösung beitragen.

Bildkartenarbeit
Menschen denken assoziativ und lernen in Bildern. Manchmal kommt es vor, dass ein Problem nicht direkt fassbar wird und daher sprachlich nicht zugänglich ist. So in etwa: Ich weiss nicht wirklich was mein Problem ist, ich kann es nicht so recht beschreiben. Dann kann die Herangehensweise über Bildkarten helfen, das Problem stärker einzugrenzen und es beschreibbar zu machen. Denn nur die genaue Kenntniss des Problems ist die Voraussetzung für eine echte Lösung.

Familienaufstellung
Die Familie bildet den Rahmen, der jeden Menschen grundlegend prägt. Er ist ausschlaggebend für die individuellen Denk- und Verhaltensmuster und in jedem als unbewusster innerer Eindruck gespeichert. Als Orientierung kann er hilfreich sein aber er kann auch behindern. Das zeigt sich besonders dann, wenn beispielsweise einer aus dem Rahmen fällt oder ihn gar sprengen möchte. Eine Familienaufstellung hilft diesen verinnerlichten Rahmen abzubilden und die familiäre Gesamtstruktur und ihre Zusammenhänge sichtbar zu machen. Oft regt bereits dieses Wahrnehmen einen Lösungsprozess an.

Strukturaufstellung
Strukturaufstellungen bewegen sie auf einer wesentlich abstrakteren Ebene als Familienaufstellungen. Sie dienen der Simulation von möglichen Lösungen, wodurch der Kunde in die Lage versetzt wird, eigene Lösungen zu erarbeiten.

Organisationsaufstellung
Viele Menschen sind in ihrem Arbeitsalltag in Organisationen eingebunden. Dort treffen verschiedene Persönlichkeiten, Arbeitsstile und Denkweisen aufeinander, die oftmals Konflikte produzieren und nicht selten dem Erfolg eines Unternehmens im Wege stehen. Eine Organisationsaufstellung hilft, die kollektiven – oft ausgeblendeten oder nicht beachteten – Erfolgsfaktoren eines Unternehmens abzubilden und sie in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Komplexere Sachverhalte können auf das Kernproblem reduziert und umsetzbare Lösungen ermöglicht werden .